Vokabeln lernen mal anders

die schwierigsten Vokabeln mit Bildern meistern

Vokabeln lernen mal anders

Wie war es damals?

Damals in der Schule waren die Fremdsprachen für mich der reinste Horror. Vokabeln waren nicht mein Ding und ich habe die Vokabeltests gehasst.

Den Nutzen von Fremdsprachen habe ich nicht verstanden und nicht einsehen wollen, wofür ich sie gebrauchen könnte.

Warum fiel mir das Lernen in der Schule so schwer?

Diese Frage habe ich mir häufig gestellt. Mittlerweile glaube ich die Antwort zu kennen: niemand hat mir gezeigt, dass es auch anders geht.

Spaß beim Lernen? Wie das geht, hat mir keiner verraten.

Vor allem war mir nie klar, wofür ich lerne. Immer hörte ich den Spruch: „man lernt fürs Leben“. Aber ich lernte für die Lehrer. Das alles ergab für mich keinen Sinn, denn ich mochte sie nicht einmal.

Das damalige ewige Dogma der Lehrer: „so muss du das machen; da musst du durch; wenn du das so machst ist das falsch; so gebe ich dir schlechte Noten und wirst ausgegrenzt.“

Wo war der positive Ansatz? Wo war die gegenseitige Befruchtung?

Und die Eltern?

Die hatten ihre eigenen Sorgen. Zur Schule, Hausaufgaben und Lernproblemen konnten sie nichts beitragen. Man war halt in einer „Phase“. Das war eben so.

Irgendwann wurde alles anders

Nach der Schule und während meiner ersten Ausbildung zog ich aus. Endlich fing für mich das eigentliche Leben an. Es hatte „Klick“ gemacht. Mit 18 Jahren habe ich das erste Mal ein Buch freiwillig gelesen, davor gab es nur Comics. Die Zwangslektüren in der Schule zähle ich nicht mit, ich war ja aus Prinzip dagegen.

Ich lernte für mich zu lernen. Dinge, die mich interessierten sog ich wie ein Schwamm auf. Die erste Ausbildung wurde abgeschlossen, mein Abitur habe ich nachgeholt, eine weitere Ausbildung folgte und ich habe mir alles Mögliche im Selbststudium, Seminaren und Fortbildungen beigebracht.

Vor allem lernte ich: „wenn mich etwas interessiert, gibt es keine Grenzen beim Lernen.“

Natürlich habe ich gemerkt, dass es Dinge gibt, die mir immer noch schwerfallen. Sprachen. Mein Traum mehrere Fremdsprachen zu können war immer noch weit entfernt und mein Respekt war noch immer riesig.

Der Grund ist wie immer banal: ich dachte unbewusst an meine Erfahrungen während meiner Schulzeit zurück.

Schlechte Erfahrungen bleiben hängen.

Irgendwann habe ich angefangen zu zeichnen. Ich wollte wissen wie die besten Zeichner auf der Welt zeichnen. Was die können, wollte ich auch können. Ich investierte Jahre. Übte jeden Tag. Ich suchte mir alle möglichen Bücher und stellte fest, die besten Bücher sind auf Englisch. Also las ich sie auf Englisch.

Später merkte ich: “hey, ich habe nebenbei sehr viel Englisch gelernt.”

So halte ich es noch heute. Interessiert mich ein Thema, sauge ich es auf allen Kanälen auf: Bücher, Podcasts, Youtube, Serien und Filme. Ungefiltert in der nativen Sprache auf Deutsch, Englisch oder Spanisch.

Und die Grammatik?

Die Grammatik lass ich links liegen. Yep! Ein Kind lernt auch nicht erst die Grammatik, um zu hören, sprechen oder lesen. Ok, zum Schreiben später schon.

Aber wo liegt mein Schwerpunkt? Beim Lesen, Hören, Sehen und auf Reisen zu sprechen weniger im Schreiben.

Wo bleibt der Wortschatz?

Vokabeln gehören einfach dazu. Um halbwegs einen Kontext zu verstehen, muss ein gewisser Grundwortschatz an Vokabeln gelernt werden. Sorry, auch das habe ich lernen müssen.

Aber eine Liste abarbeiten und stumpf auswendig lernen? Noch immer nicht mein Ding. Ich muss mir die Vokabeln spielerisch erarbeiten.

Dabei haben mir diese Dinge geholfen

Bei meinem Spanisch/ hat mir folgende Liste geholfen.

Hey! Liebe Lehrer aufgepasst. Es geht hier nicht darum, mit den Wörtern zu zaubern. Meine Liebste mit tollen Sätzen zu beziertsen. Mein Ziel ist es: zurechtzukommen, mich vor Ort verständlich zu machen, von A nach B zu kommen. Ich habe die Erfahrung während meiner Reisen gemacht, dass oftmals auch ein Lächeln, Gesten und einfache Wörter reichen.

Diese Liste hat mein Spanisch Wortschatz erweitert:

Zudem möchte ich euch dieses Buch vorstellen:

Vokabeln lernen

der große Ratgeber für müheloses Merken!

Autor: Ulrich Bien

Es verfolgt den Lernansatz mit der Mnemotechnik. Ein Ansatz, den ich öfters begegnet bin aber noch nicht im Zusammenhang mit Vokabeln.

Inhaltsbeschreibung:

Die Schwerpunkte liegen dabei auf zwei Themen:

Richtig lernen mit Merktechniken: Wie lassen sich die genialen Fähigkeiten des Gehirns beim Büffeln von Vokabeln einsetzen!

Lernen richtig zu organisieren: Wie wird das Lernen (nicht nur von Vokabeln) am besten geplant und umgesetzt? Wie viele Wörter kann der Kopf am Tag verkraften und wie lässt sich das Gehirn zur Entspannung abschalten?…

Meine Empfehlung

Die Idee auf diese Art Vorkabeln zu lernen finde ich extrem spannend. Leider haben mich die vielen Beispiele und Erklärungen häufig aus dem Konzept gebracht. Für mich nehmen die Bildbeschreibungen zu viel Raum ein und erwecken bei mir den Eindruck die Seitenanzahl zu erhöhen. Weniger wäre mehr gewesen.

Hätte mir dieses Buch in meiner Schulzeit geholfen?

Die Technik definitiv ja. Das Buch und wie es diese Technik vermittelt eher weniger. Mir würde hierbei ein Trainer oder ein kleiner Workshop fehlen.

Hey, Lehrer! Bitte investiert eine Schulstunde und vermittelt diese Technik.

Dennoch empfehle ich dieses Buch, weil es die Mnemotechnik mit Bildern auf Vokabeln anwendet und somit das stumpfe Auswendiglernen deutlich vereinfacht.

Zum Buch

Affiliate Link: Vobabeln lernen

Viel Spaß beim Lernen und vielleicht hilft auch dir diese Technik etwas Neues zu merken.

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Veröffentlicht: 12.08.2017 | Aktualisiert: 12.08.2017 | Worte: 1000 | Lesezeit: 5 Min | Kategorie: lesenswert | Tags: lernen